Gedanken

Wir sind dann mal »Draussen«

»Heute können wir so schnell die ganze Welt umrunden, dass die meisten von uns paradoxerweise gar nicht mehr reisen, sondern nur noch ankommen.«
– Dan Kieran, Slow Travel

Das ist das Zitat, welches uns hierher gebracht hat. Als wir es zum ersten Mal gelesen haben, war es um das Thema Reisen noch ganz anders bestellt. Wir arbeiteten an Geschichten, stöberten in den Archiven unserer letzten Abenteuer und fieberten dem Launch des »Draussen«-Magazins entgegen. Wir wollten uns einem Thema widmen, welches schon lange in uns schlummerte. Das Reisen aus einem neuen Blickwinkel betrachten, den Weg zum Ziel und unsere Umwelt wertzuschätzen. Kurz vor der Veröffentlichung trat dann das kleine Virus mit den großen Auswirkungen in unser Leben. Jetzt ein Magazin zum Thema Reisen rausbringen? Das macht keinen Sinn, dachten wir uns. Unsere Idee vom langsamen Reisen verwerfen? Das macht noch viel weniger Sinn, kam uns dann.

Drinnen vs. Draussen

In der letzten Monaten haben wir so viel Zeit drinnen verbracht, wie schon lange nicht mehr. Sonst saßen wir gemütlich im Zug, folgten spontan einer neuen Geschichte oder trafen uns mit Menschen, die Spannendes zum Thema »Langsames Reisen« zu berichten hatten. An diese Begegnungen haben wir uns die letzten Tagen besonders erinnert, sie haben es ermöglicht, den »Draussen«-Spirit aufrecht zu erhalten. Ja, unsere Pläne wurden zerworfen, aber ist das nicht typisch #SlowTravel? Wenn wir eine Reisen anfangen, wissen wir nicht, wann und wo sie endet. Genauso ist es mit diesem Magazin. Gemächlich, mit achtsamen Schritten, werden wir wieder mehr und mehr draußen sein. Wir wünschen uns, dass wir einen Teil zu dieser »Slow Travel«- Community beitragen können, uns mit Menschen verbinden und Grenzen überwinden. Und das alles auf unseren Reisen quer durchs Land mit Rad, Bus und Zug. Das letzte Stückchen laufen wir natürlich nach alter »Slow Travel«-Manier zu Fuß.


Wir freuen uns, dass ihr ein Stück mit uns geht.

Teambild

Unser aktuelles Teambild, auch anders als geplant. Aber so sahen die letzten Wochen vorwiegend aus: Videokonferenzen, Gespräche am Telefon und unzählige Chats im »Slack«.

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