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Sieben Sachen – Die Packliste von Fotograf Max

In der Reihe »Sieben Sachen« stellen wir euch regelmäßig nützliche Reiseutensilien von Spontan-Campern und Draußenschläfern vor. Denn egal wie klein oder groß das Abenteuer wird: Es gibt sie, die Lieblingsprodukte, die auf keiner Reise fehlen dürfen. Dieses Mal hat Fotograf Max seine sieben Sachen für uns gepackt. Er ist nicht für das »Draussen«-Team viel unterwegs, sondern auch für seine eigenen Dokumentationen und künstlerischen Projekte.

416 Satamagome, Minamiosumi, Kimotsuki District, Kagoshima 893-2604, Japan. So lautet die ziemlich genaue Adresse der gefühlten Heimat von Max Ernst Stockburger. Der Dokumentarfotograf, Tausendsassa und ausgesprochener Draußenschläfer unterstützt das »Draussen«-Team nicht nur mit seinem Archiv an Bildern seiner letzten Abenteuern, sondern auch mit seinem unvoreingenommen Tatendrang à la »Lass mal ausprobieren«. Seine Entdeckungslust hat ihn vor ein paar Jahren nach Japan gebracht, wo er rund 30.000 Kilometer auf seinem Roller verbracht hat, um das Land, seine Menschen aber auch sich selbst näher zu kommen. Zuletzt hat es ihn spontan in die Sächsische Schweiz geführt, dort hat er sich nur mit dem Nötigsten ein gemütliches Zuhause »on the road« geschaffen. Generell ist Max im Team dafür bekannt, mit leichten (oder fast gar keinen) Gepäck zu reisen, was schon öfters zu verwunderten Augen bei den Mitreisenden geführt hat. Deswegen waren wir umso mehr auf seine unverzichtbaren Reiseutensilien gespannt, die er auf seinen langjährigen Ausflügen als unabdingbar deklarieren konnte.

1. Fotorucksack »Travel Backpack« von Wayks

Trotz atemberaubender Landschaftsfotos und sozialkritischer Dokumentarfotografie, gehen Nachhaltigkeit und Fotoequipment in den meisten Fällen leider immer noch getrennte Wege. Anders ist es bei den Produkten von »Wayks«. Der Rucksack des Berliner Labels wird zu fast 100% aus recyceltem Material produziert und bietet genügend Platz für Laptop, eine digitale Spiegelreflexkamera mit extra Optik, Schlafsack und weiteren Reiseutensilien. Die abnehmbare Fototasche ist perfekt für kleine Tagestouren. Wer direkt unterm Sternenhimmel übernachten möchte, schnallt sich seine Isomatte einfach hinten drauf. Wayks, UVP 289,00 Euro über Online-Shop

2. Bio-Schokolade “Vollmilch GanzNuss” von Vivani

Wer mich kennt weiß, dass ich für Schokolade fast alles tue. Kein Versteck ist sicher und keine Tafel groß genug. Wo andere Gipfelstürmer*innen das Käsebrot zücken oder eine Flasche Bier ploppen lassen, knabbere ich lieber an einer Tafel Schokolade. Deswegen ist eine Ration an Bio-Schokolade von »Vivani« essenzieller Bestandteil meiner Wander-  und Abenteuerausrüstung. Wer es ein wenig ausgefallener mag probiert Weiße Hanf Caramel oder Feine Bitter Marzipan Amaretto. Fündig wird man im riesigen Sortiment des fairen Bio-Herstellers allemal. Wichtiger Hinweis in eigener Sache: Schokolade schmilzt! Ich weiß wovon ich rede… Vivani, UVP 2,25 Euro über Bioschokolade.de

3. Isomatte »Tour 3.8L« von Vaude

Apropos Sternenhimmel…Wer schon mal eine Nacht fernab der Zivilisation unter freiem Himmel verbracht hat weiß, dass es fast nichts Schöneres gibt, als sich in den unendlichen Weiten des Firmaments zu verlieren. Getoppt wird das nur noch von einer erholsamen Nacht auf einer anständigen Isomatte. Bei einem Packmaß von 34 x 17 Zentimetern und einem Gewicht von 1.300 Gramm, lässt sich die Isomatte von »Vaude« ganz einfach überall mit hinnehmen. Trotz der platzsparenden Stärke von 3,6 Zentimetern bietet die Outdoor-Matratze ausreichend Bodenisolierungen für Nächte rund um den Gefrierpunkt. Vaude, UVP 89,95 Euro über Bergzeit

4. Lange Unterhose »Abisko« von Dedicated

»Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung«, höre ich Papa Kurt seit jeher sagen. Mindestens genauso lange habe ich mich gewehrt, jegliche Ratschläge meines Vaters anzunehmen. Ob bezüglich des Wetters oder der Berufswahl ist dabei Einerlei. Ich muss allerdings zugeben, dass es die von mir stets belächelte lange Unterhose am Ende doch irgendwie in meinen Kleiderschrank geschafft hat. Heute möchte ich meine Variante des Fair-Fashion-Labels »Dedicated« nicht mehr missen, denn was gibt es Besseres, als tiefenentspannt und gut gewärmt bei Eiseskälte mit Kamera durch den Schnee zu spazieren. Dedicated, UVP 49,90 Euro über loveco

5. Outdoor »Powerbank Plus Solar« von Xlayer

Wer kennt es nicht, immer dann wenn man das Smartphone mal wirklich braucht, ist es leer. Zum Beispiel Nachts alleine im Zelt, wenn man vor Angst doch noch lieber eine weitere Folge von soundso zum Einschlafen hören möchte, oder wenn man wieder auf so einem schlecht ausgeschilderten Wanderweg die nächste Links muss. Abhilfe schafft da eine Powerbank. Und noch besser eine, die sich mit Hilfe der Sonne wieder von alleine auflädt. Die robuste Outdoor-Variante von »Xlayer« kann mit ihren 20.000 Milliamperestunde ein Smartphone rund acht mal wieder aufladen. Außerdem dabei: Eine integrierte Taschenlampe plus passender Karabinerhaken. Xlayer, UVP 49,95 Euro über Online-Shop

6. Reiselektüre »Brüste und Eier«

Mit großer Faszination lese ich gerade »Brüste und Eier« von Mieko Kawakami. Und keine Sorge, der Buchinhalt ist weitaus weniger plump, wie es vielleicht klingen mag. Kawakami-San schreibt nicht nur über ein Japan, das ich nicht kenne, sondern auch über eine Lebenswelt, von der ich wenig bis gar nichts verstehe. Frausein – in Japan aber auch anderswo. Wer Japan und seine konservative Gesellschaft kennt weiß, wie stark hier noch in traditionellen Geschlechterrollen gedacht wird. Das Buch stellt existenzielle Fragen nach Erfolg, Selbstbestimmtheit und dem was bleibt und ist so viel mehr als nur eine Erzählung über das Kinderkriegen. Dumont Verlag, 24,00 Euro über Online-Shop

7. Reisestativ »Traveller XL« von Manfrotto

Nur wenig treibt die Laune eines Fotografen oder einer Fotografin so sehr in den Keller wie ein schlechtes Stativ. Im Umkehrschluss gilt, ein Stativ kann nicht gut genug sein. Mit der Traveller-Variante von »Manfrotto« bekommt man gewohnte Qualität mit praktischem Kugelkopf in Carbon-Leichtbauweise. So kommen auf 175 Zentimeter Auszugshöhe nur 1,6 Kilogramm Gewicht. Mehr braucht das Fotoherz nicht, um höher zu schlagen. Entwickelt wurden das nützliche Zubehör ursprünglich vom italienischen Fotojournalist Lino Manfrotto, Ende der 1960er Jahre. Manfrotto, UVP 184,23 Euro über Calumet Photo


Foto: Valentin Geiss, Nils Heck,  PR / Illustration: Anky Brandt

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