Berlin

Berlin am Meer – Die besten Bademöglichkeiten im Sommer

Noch auf der Suche nach der nächsten Bademöglichkeit? Ob als Ausflug am Wochenende oder kurze Abkühlung zum Feierabend: Wir haben fünf abwechslungsreiche Badespots für Berlin und Brandenburg aufgespürt. Kuratiert von »Draussen«-Bademeisterin Anna-Lena, die sich bei uns im Team dem »Ganzjahresschwimmen« widmet.

Zweiundfünfzig Seen. So viele möchte ich  dieses Jahr entdecken – und zwar ganz unabhänging vom Wetter! Im Winter noch, als ich an einem Artikel übers Eisbaden recherchierte und dabei Mein Jahr im Wasser von Jessica Lee gelesen habe, wusste ich: Gute Idee, das möchte ich auch machen! Ich liebe schwimmen, springe in jedes Gewässer und habe dennoch noch nicht einmal annähernd allen Seen in und um Berlin einen Besuch abgestattet. Das soll sich nun in diesem Jahr ändern. Einzige Bedingung: Die Badespots müssen mit öffentlichen Verkehrsmitteln, per Fahrrad oder Fuß erreichbar sein. Darunter mischen sich Tipps für spannende Aktivitäten auf dem Wasser und Lieblingsunterkünfte mit Berliner Meerblick. Meine liebsten Bademöglichkeiten für den Sommer teile ich mit euch hier.

»JWD«

Oberuckersee in der Uckermark
Da ich seit kurzem neben meinem Berliner WG-Zimmer noch eins in der Uckermark bewohne, musste mein Lieblingssee vor Ort gleich als Erstes auf die Liste. Der »Oberuckersee« liegt nur zehn Gehminuten vom neuen Zuhause entfernt, weswegen ich ihn den letzten Monate gleich mehrmals an verschiedenen Badestellen besucht habe. Einer meiner liebsten Einstiege war dabei der nahe Fergitz. Früh morgens ist es herrlich ruhig hier, um Wasser und Natur in aller Stille genießen zu können. Übrigens: Der Ausflug in die Uckermark lohnt sich alleine wegen dem leckeren Essen von Gaia Food im Großen Garten von Gerswalde.

 

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»Quick Dip«

Bammelecke an der Dahme
Gut, schnell erreichbar ist von Berlin, je nachdem wo man sich befindet relativ. Dennoch bietet die »Bammelecke an der Dahme« den Vorteil, dass man sie mit der S-Bahn und sogar noch im Bereich »Berlin AB« erreichen kann. Für den Rest des Weges entscheide ich mich an heißen Sommertagen für die schönen und schattigen Waldwege. Die Tram bringt euch aber ebenfalls ans Wasser. Dort angekommen findet ihr einen kleinen Sandstrand, umgeben von Wald mit mehreren Einstiegsstellen. Zur Stärkung nach dem Schwimmen kehrt ihr am besten bei Hanff’s Ruh ein, einem Biergarten mitten im Grünen. Wohl bekomm’s!

 

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Ein Beitrag geteilt von Karina Garrido (@karinabananaa)

»Gegen Eintritt«

Sommerbad am Insulaner
Kein Sommer ohne Freibad. Diesen Sommer standen gleich mehrere auf meiner To-do-Liste. Wobei das Sommerbad am Insulaner mit der riesigen Liegewiese und der ruhigen Umgebung schnell zum Favoriten mutierte. Alleine die Anreise mit dem Fahrrad durch die Kleingartenkolonien fühlte sich ein bisschen wie Urlaub an. Nach einigen Bahnen und den obligatorischen Schwimmbad-Pommes vom Kiosk, war ich schließlich komplett in den Sommerferien angelangt. Wer nach dem kühlen Nass noch Lust auf Action hat: Nur ein ein Stückchen entfernt im Stadtpark Steglitz findet ihr eine sehr ruhige und entspannte Minigolfanlage.

 

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»Auf dem Wasser«

SUP auf dem Ruppiner See
Vom Steg des Hotels Resort Mark Brandenburg gehts zum ersten Mal auf ein Stand Up Paddle und damit direkt auf den Ruppiner See. Anfangs noch etwas ungewohnt, doch nach einer Weile haben wir den Dreh raus. Und so lässt es sich herrlich den See erkunden und wir können uns dabei, je nach Balance an der Aussicht vom See aufs Land erfreuen. Mit Kolula könnt ihr übrigens ganz einfach und kontaktlos ein SUP an verschiedenen Standorten mieten. Die Stationen gibt es deutschlandweit und sobald ihr ein Board gebucht habt, könnt ihr dieses via Handy aus dem Schließfach holen, eure Wertgegenstände oder weniger wasserdichten Utensilien im Fach verstauen und ab aufs Wasser flitzen.

 

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Ein Beitrag geteilt von Lisa Mattis (@helleflecken)

»Nah am Wasser gebaut«

Naturcamping an der Havel
Im Sommer lohnt es sich natürlich besonders, sich in Unterkünfte am Wasser einzuquartieren. Einer meiner liebsten Spots dafür ist die Wilde Heimat an der Brandenburger Havel. Das Naturcamp liegt nur eine Stunde Zugfahrt von Berlin und nicht weit von »Fürstenberg« entfernt, der einzigen Wasserstadt Deutschlands. Der grüne Zeltplatz liegt direkt am Fluss – Die Landschaft drumherum erkundet ihr also am besten auf und im Wasser. Wer sich ein Kanu oder Floss mietet, entdeckt vielleicht auch so manche Sumpfschildkröte oder Waschbären.


Foto: Anky Brandt

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